Einstieg - So wird das Leben leichter

  • Webspace - Erste Schritte um mit dem Webspace zu arbeiten
  • Datenbank - Erste Schritte um mit der Datenbank zu arbeiten.
  • Protokolle - Eine Sammlung der im Internet am häufigsten verwendeten Protokolle und ihre Funktion.

Inhalt

Aktiv/Passiv - Failovercluster

Hardware-Support

Sicherheit

RAID - Redundant Array of Independent Discs

Allgemeine Überlegungen

Blockebene

Ein RAID kann grundsätzlich nur auf blockbasierten Laufwerken eingesetzt werden. Die Art des Laufwerks - oder das was die Blöcke zur Verfügung stellt - ist dabei nicht relevant. Aus diesem Grund kann sich nun die Frage gestellt werden, was als geeignete Blockebene anzusehen ist um das RAID zu nutzen. Das RAID kann auf der physikalischen Ebene, also der Blockebene des Speichers selbst laufen. Auch die Ebene einer Partition ist genauso denkbar wie ein Kontainer, der auf einer Partition abgelegt ist und Blöcke zur Verfügung stellt.

Die einzelnen Möglichkeiten können je nach Anwendung Vor- und Nachteile aufweisen.

Schnelleinstieg

Software-Raid anlegen

In diesem Beispiel wird ein Raid (Level X mit zwei Platten) angelegt.

mdadm --create /dev/mdX --level=X --raid-devices=2 /dev/sdaX /dev/sdbX

Ein fremdes Raid laden

Hiermit lassen sich zwei als Linux Raid autodetect formatierte Platten als Raid anlegen. Dies kann auch in einem Fremden System (LiveCD) verwendet werden in dem das Raid nicht zuvor angelegt wurde.

mdadm --assemble /dev/mdX /dev/sdaX /dev/sdbX

Resync erzwingen

Zuerst wird das Raiddevice ausgehängt und gestoppt.

umount ....
mdadm --stop /dev/mdX

Danach wird das Raid neu erfasst.

 mdadm --assemble --run --force --update=resync /dev/mdX /dev/sdaX /dev/sdbX

Solange noch nicht auf das mdX geschrieben wurde befindet es sich im Modus PENDING

resync=PENDING

Der Resync wird durch das Schreiben auf das mdX-Device angestoßen. Alternativ kann dies auch manuell geschehen

mdadm --readwrite /dev/mdX
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